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Bei einer Bedarfsplanung der Güter, muss man vier Eigenschaften beachten:
Die Bedarfsplanung funktioniert meistens heutzutage über das EDV gesteuerte Lagerverwaltungsystem. Dieses Programm sagt einen z.B. das der Artikel XYZ den Meldebestand erreicht hat. Daraufhin kann nun das Bestellsystem ablaufen. Es kommt auch vor, dass Artikel bei Bedarf benötigt werden (nicht kontinuierlich), wenn z.B. Maschine XY hergestellt wird für einen Auftrag.
Dann werden verschiedene interne Verfahren eingeleitet, um sicherzustellen, dass der Warenfluss funktioniert. Sodass der Artikel pünktlich und in der gewünschte Menge vorhanden ist.
Um eine optimale Bestellmenge zu Bestellen, wird eine Mengenberechnung durchgeführt. Die Mengenberechnung läuft folgendermaßen ab:
Höchstbestand - Mindestbestand - Bestellbestand (bereits bestellte Menge) + Vorgemerkter Bestand (Reservierung für Kunden oder vorbestellte Menge für Aufträge) = Nettobedarf
Mit welchen Transportmittel soll die Ware angeliefert werden? Per LKW, Bahn, Schiff oder doch mit einem KEP-Dienst? Dies hängt meist davon ab, welche Güter Sie bestellen möchten. Die Lieferung sollte möglichst vorher schon eintreffen, weil man widerwillig den Mindestbestand berührt!
Viele Betriebe führen eine interne Lieferantenbewertung durch. Die Lieferantenbewertung wird zusätzlich als Kriterium für eine Bedarfsplanung genommen. Die Lieferanten werden nach verschiedenen Kriterien bewertet wie zB. Pünktlichkeit, Service, Mengenrabatte oder Zuverlässigkeit. Alle Bewertungen werden zusammengefasst und nach internen Vorschriften ausgewählt.
Durch eine längere Zusammenarbeit zwischen Käufer und Verkäufer entstehen viele Vorteile. Unter anderem erzielt der Käufer mehr Rabatt und ebenso kann der Verkäufer mehr Umsatz erzielen. Außerdem bittet der Verkäufer öfters die Möglichkeit mittels Extranet Zugang zu seinem Lagerbestand zu bekommen.